Aufbrechen zur Umkehr
Die Fastenzeit ist eine „Wüstenzeit“,
eine Zeit der Besinnung und Umkehr.
Die Fastenzeit lädt ein, darüber nachzudenken,
was das Wesentliche im Leben ist.
Gleichzeitig motiviert die Fastenzeit,
loszulassen von so manchen Gewohnheiten.
Aber auch innezuhalten und sich selbst zu fragen:
Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um?
Wo missbrauche ich Macht?
Wo füge ich anderen Menschen Leid zu?
Umkehren ist elementar in der Fastenzeit.
Umkehr bedeutet, andere nicht kleinzumachen.
Dem Mitmenschen mit Respekt und Akzeptanz begegnen.
Mal einen Schritt zur Seite gehen.
Sich selbst nicht immer als den Mittelpunkt der Erde zu betrachten.
Sich zu fragen, ob man noch auf der richtigen Spur ist.
Fastenzeit bedeutet auch, sich auf neue Wege zu begeben
und die eigene Perspektive zu verändern.
Umkehr hat auch viel mit Frieden zu tun,
der in so vielen Gegenden der Welt fehlt
oder kaum vorhanden ist.
Denn wer umkehrt, sich selbst reflektiert, nicht egoistisch handelt,
Menschen auf Augenhöhe begegnet, trägt zum Frieden bei.
Und der ist dann schon ganz nah bei Jesus.
Viel Erfolg beim Umkehren und Entdecken von neuen Wegen in den
kommenden Wochen
wünscht Diakon Norbert Hendricks UAC, Leiter der Seelsorge
Text : Jaqueline Straub, Bild: Sylvio Krüger
In: Pfarrbriefservice.de
